Gültig für alle Dienstleistungen der Prime Portal AG im Bereich IT-Beratung, Softwareentwicklung und B2B-Marketing.
Stand: Januar 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Prime Portal AG (nachfolgend «Auftragnehmer») und dem Kunden (nachfolgend «Auftraggeber»). Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer diesen schriftlich zugestimmt hat.
Die AGB gelten für folgende Leistungsbereiche:
Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Für Softwareprojekte und Beratungsleistungen wird in der Regel ein separater Projektvertrag mit detaillierter Leistungsbeschreibung erstellt.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot oder dem Projektvertrag. Leistungen, die nicht ausdrücklich vereinbart sind, können gegen gesonderte Vergütung beauftragt werden.
Bei Softwareprojekten umfasst die Leistung die in der Leistungsbeschreibung definierten Funktionalitäten. Änderungswünsche, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen (Change Requests), werden gesondert beauftragt und vergütet.
Beratungsleistungen umfassen die im Angebot beschriebene Analyse, Konzeption und Dokumentation. Die Umsetzung der Empfehlungen obliegt dem Auftraggeber, sofern nicht anders vereinbart.
Im Bereich E-Mail-Marketing erbringt der Auftragnehmer Leistungen auf Basis eigener, DOI-verifizierter Datenbestände. Der Auftragnehmer gewährleistet die DSGVO-Konformität der eingesetzten Daten. Art und Umfang der Kampagnen werden vorab schriftlich vereinbart.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot oder Projektvertrag. Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Konditionen:
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten gemäss den Bestimmungen der DSGVO und des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG). Details finden sich in der Datenschutzerklärung. Sofern der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen.
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt und nach dem Stand der Technik. Bei Softwareprojekten besteht eine Gewährleistungsfrist von 6 Monaten nach Abnahme für wesentliche Mängel.
Die Gewährleistung umfasst die Nachbesserung fehlerhafter Leistungen. Ein Anspruch auf Minderung oder Rücktritt besteht erst, wenn eine Nachbesserung innerhalb einer angemessenen Frist nicht gelingt.
Die Haftung des Auftragnehmers ist auf den jeweiligen Auftragswert begrenzt. Die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch fehlende oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers entstehen.
Sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Werke (Software, Konzepte, Dokumentationen) gehen nach vollständiger Bezahlung in das Eigentum des Auftraggebers über, sofern nicht anders vereinbart. Der Auftragnehmer behält das Recht, allgemein verwendbare Methoden, Techniken und Erfahrungen weiterzuverwenden.
Projektverträge enden mit Abnahme der vereinbarten Leistungen. Laufende Verträge (z.B. Support, Marketing-Kampagnen) können mit einer Frist von 3 Monaten zum Quartalsende gekündigt werden, sofern nicht anders vereinbart.
Das Recht zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung ihrer Pflichten, wenn diese auf Umstände höherer Gewalt zurückzuführen sind, die ausserhalb ihres Einflussbereichs liegen.
Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Ausschliesslicher Gerichtsstand ist Cham, Kanton Zug, Schweiz, soweit gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.